Bilder Yamanakako

Hakone Schrein

Hakone – Schrein

Hakone – Torii

Mount Fuji Radar Dome

Fujiyoshida – Chureito Pagode

Fujiyoshida – Chureito Pagode

Fujiyoshida – Chureito Pagode

Fujiyoshida – Chureito Pagode

Kitaguchi Hongu Fuji Sengen Schrein

Kitaguchi Hongu Fuji Sengen Schrein

Kitaguchi Hongu Fuji Sengen Schrein

Kitaguchi Hongu Fuji Sengen Schrein

Kitaguchi Hongu Fuji Sengen Schrein

Fujiyoshida – Sengen Schrein

Fujiyoshida – Toenji Tempel

Yamanakako – Syouya Restaurant / Curry Hoto

Yamanakako – Syouya Restaurant

Yamanakako

Nach dem Frühstück fahren nach Hakone, um den dortigen Toriis zu besuchen. Auf der Hinfahrt kommen wir bei einigen Orten vorbei, wo man noch die Schäden des letzten Taifuns sehen kann. So ist auch eine Straße noch gesperrt. Hakone liegt am Ashi, es ist einer der 5 Seen rund um den Mount Fuji. Rund um den See gibt es viele Hotels und Resorts, die im Sommer viele einheimische Touristen beherbergen. Es gibt auch einige Seilbahnen, die auf die umliegenden Berge führen. Wir fahren direkt zu dem Hakone Schrein. Hier sind trotz des schlechten Wetter, es regnet immer wieder, sehr viele Touristen, nicht nur Japanische. Der Hakone Schrein hat eine Besonderheit, einer seiner Toriis steht im Wasser des See Ashi. Vom Schrein führt eine Treppe direkt bis ans Ufer des Sees. Hier wollen alle natürlich ein Bild mit dem Toriis im See. Dieses Torii wird seit 1964, im Rahmen der Olympischen Spiele, als Peace Torii bezeichnet.
Nach dieser Besichtigung geht es nach Fujikawaguchi am See Kawaguchi. Zuerst wollen wir den Mount Fuji Radar Dome besichtigen, dieser hat aber leider geschlossen. Vielleicht besuchen wir ihn morgen.
Danach fahren wir zur Chureito Pagode. Wir wählen die Straße hinauf zur Pagode und nicht die steile Treppe. Diese Pagode wurde 1958 durch den Bürgermeister von Fujiyoshida erbaut. Eine Besonderheit hat diese Pagode, an einem schönen Tag ist von hier der Mount Fuji zu sehen. Man kann dann ein Foto mit Pagode und Mount Fuji gemeinsam machen, wir leider nicht.
Danach besuchen wir noch einige Schreine und Tempel, bevor es zurück ins Hotel geht. Im Hotel das eigenen Onsen (heiße Quelle) genossen und anschließend zu dem Restaurant, bei dem wir schon gestern zu abend gegessen haben. Heute gibt es Hoto, eine Spezialität dieser Region. Dicke Nudeln in der Suppe und Extras.

Wakayama – Yamanakako

Nach dem Frühstück im Hotel gehen wir zum Bahnhof und fahren mit einem speziellen Zug und zwar mit der Kishigawa Line. Diese Linie ist eine bekannte Touristenattraktion in Japan. Vor ca. 15 Jahren war diese Bahnlinie vom Zusperren bedroht. Da wurden das Personal von den einzelnen Bahnhöfen abgezogen und durch Personen, die in der näheren Umgebung ein Geschäft hatten, beauftragt als Stationsaufseher zu fungieren. Bei der Station Kishi übernahm diese Funktion der Lebensmittelhändler. In der Station fütterte er auch ein streunende Katze. Nach einiger Zeit hörte das Management der Bahnlinie davon und machten Tama, so der Name der Katze, zur Stationsaufseherin. Tama wurde nach und nach immer weiter befördert, dass Sie sogar stellvertretende Präsidentin der Gesellschaft wurde. Leider verstarb sie im Jahre 2015. Tama wurde am Bahnhof Kishi in einem Shinto Schrein beigesetzt. Heute hat am Bahnhof Kishi, die Katze Nitama, wörtlich übersetzt Tama 2, Dienst. Sie war seit 2012 bei Tama in Ausbildung. Die Katze und die Bahnlinie wurde durch zahlreich Fernsehauftritte und weitere Promotion weltweit sehr bekannt. Die Station und die Züge wurden auf das Katzendesign erfolgreich umgestellt und so hat die Bahnlinie viele Passagiere, die sich die Züge und die Super Station Master ansehen. Im Zug gibt es Katzensofas, Katzenbänke und ein Bücherregal.
Im Anschluss fahren wir zurück nach Osaka und mit dem Shinkansen nach Fuji. In Fuji haben wir ein Auto gemietet, um in die Gegend des Mount Fuji zu kommen. Diesmal haben wir einen kleinen Toyota Vitz bekommen. Wir fahren aus Fuji hinaus, in Richtung Yamanakako, dies liegt am Fuße des Mount Fuji. Es regnet die gesamte Fahrstrecke und die Wolken hängen sehr tief, so sehen wir den Mount Fuji leider nicht, aber wir haben ja noch Zeit. Unsere heutige Unterkunft ist ein Hotel im japanischen Stil. Zuerst gibt es mit unserer gebuchten Kategorie ein kleines Problem. Es wird aber durch die Rezeptionistin, die sehr gut English spricht, mit der Buchungshotline gelöst. Unser Zimmer hat einen großen Raum, indem Lukas auf einem Japanischen Futon liegt und im Wintergarten steht ein normales Bett.

Kurashiki – Wakayama

In der Früh gehen wir zum Bahnhof in Kurashiki und nehmen den Zug nach Okayama. In Okayama verstauen wir, wieder in einer Tetris Aktion, unser Gepäck in einem Schließfach. Danach gehen wir zur Burg von Okayama. Heute findet bei der Burg eine Veranstaltung mit Samurais und weiteren Folklore Vorführungen statt. Wir besichtigen zuerst die Burg. Hinauf geht es mit dem Lift in den 5ten Stock und herunter über die Stiegen. Die Burg wurde um 1600 erbaut und wurde 1945 zerstört, dabei blieb nur ein Wachturm stehen, der noch im Originalzustand erhalten ist. Die Burg wurde 1966 wieder aufgebaut, in der Originalversion. In der Burg ist ein Museum, über die Burg und ihre Bewohner. Es gibt auch eine Sänfte zum ausprobieren. Schuhe müssen dafür wie gewohnt ausgezogen werden.
Vor der Burg ist das Folklorefest voll im Gange. Wir sehen eine Vorführung der Samurais mit alten Vorderlader-Waffen. Es wird einzeln und dann wieder gemeinsam geschossen. Von der Pistole bis zum Großkalibergewehr ist alles dabei.
Nach einer Stärkung bei einem der Stände, geht es zurück zum Bahnhof und mit dem Shinkansen, der fährt in der Zwischenzeit wieder, nach Shin-Osaka. Und gleich weiter nach Wakayama, unsere heutige Station.
Beim Abendspaziergang kommen wir bei der Burg von Wakayama vorbei, die aber leider schon geschlossen ist und wir sie nur mehr von außen besichtigen können. Die Burg wird gut beleuchtet und es ergibt sich somit ein ganz anderes Bild der Burg, hoch am Hügel strahlt die weiße Burg heraus.
Am Weg zurück zu unserem Hotel holt uns der Hunger ein und so besuchen wir ein nettes kleines Restaurant. Die Speisekarte war zugleich auch die Tapete für die Wand. Das Essen war ausgezeichnet und zum Abschied gab es ein Glas heißen Sake.

Osaka – Kurashiki

Der sich auf Japan zu bewegende Taifun zwingt uns unsere Planung anzupassen. Wir fahren nicht in Richtung Tokyo, sondern in die andere Richtung, vom Taifun weg. Da alle schnellen Shinkansen von und nach Osaka eingestellt wurden, sind wir gezwungen auf die Lokalbahnen umzusteigen. Dies bedeutet, dass wir für die Strecke die wir vor einigen Tagen mit dem Shinkansen in knapp 75 Minuten bewältigten, brauchen wir heute über 4,5 Stunden, aber wir haben es geschafft.
Am Vormittag versuchen wir noch die Burg in Osaka zu besichtigen, die war aber wegen des Taifuns, wie viele andere Einrichtungen, auch geschlossen. Nur die kurze Strecke von der Bahnstation zur Burg durchnässte uns bereits und nun war es gewiss, wir fahren nach Kurashiki.
In Kurashiki angekommen, beziehen wir unser Hotel und da es hier nicht regnet und nur wenig Wind geht, machen wir uns gleich auf die Erkundung von Kurashiki.
Kurashiki wurde in der Edo Zeit gegründet, und war hauptsächlich eine Handelsstadt. Erst Ende des 19. Jahrhunderts wurde in der Stadt eine der modernstem Webereien von Japan der damaligen Zeit gegründet, damit erfolgte der Aufstieg der Stadt. Heutzutage sind die vielen renovierten Lagerhäuser und die vielen Museen der Stadt eine kleine Touristenattraktion, zumindest für Japaner.
Wir spazieren durch die engen Gassen und entlang eines Kanal. Auf einem Hügel in der Nähe ist der Achi Schrein. Wir erklimmen die steilen Stufen hinauf und können am Achi Schrein den Sonnenuntergang beobachten. Danach geht es wieder hinunter in die Altstadt von Kurashiki. Wir suchen uns in den engen Gassen ein Lokal um Abend zu essen. Diesmal fällt unser Wahl auf ein kleines verstecktes Restaurant und wir können die Speisekarte vor dem Lokal zwar nicht lesen, aber ein Versuch ist es wert. Im Lokal gibt es eine englische Version, sehr verkūrzt, aber immerhin. Wir bestellen und bekommen ein Faschiertes Laibchen, im japanischen Stil und dazu gibt es Reis.
Morgen gehts wieder in Richtung Osten. Wie weit und schnell wird sich erst morgen zeigen.